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Darts Turnierkalender 2026 – Alle PDC-Events und Wetttermine

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Die PDC-Saison 2026 ist die umfangreichste in der Geschichte des professionellen Darts. Über 40 Events, verteilt auf 12 Monate, mit einem Gesamtprizefund von mehr als 25 Millionen Pfund – der Darts Turnierkalender 2026 bietet für Wetter eine durchgängige Saison ohne nennenswerte Pause. 12 Monate, 40+ Events – wer seinen Wettplan nicht an diesen Kalender anpasst, verpasst systematisch Gelegenheiten.

Nicht jedes Turnier ist gleich relevant für den Wettmarkt. Die WM im Dezember/Januar zieht das meiste Wettvolumen an, aber Turniere wie die European Tour oder die Players Championship bieten oft besseren Value, weil die Buchmacher weniger Ressourcen in die Quotengestaltung investieren. Ein strategischer Tipper braucht deshalb einen Überblick über die gesamte Saison – nicht nur über die Highlights.

Dieser Artikel liefert den vollständigen Kalenderüberblick, bewertet jede Saisonphase nach Wettattraktivität und zeigt, wann welche Wettstrategie am besten funktioniert.

Der Kalender im Überblick: Monat für Monat

Januar: WM-Finale und Aftermath

Die PDC WM läuft von Mitte Dezember bis Anfang Januar. Der Prizefund 2026 beträgt 5 Millionen Pfund, davon eine Million für den Sieger – der erste siebenstellige Scheck in der Geschichte des Darts. Die WM ist das wettintensivste Event des Jahres: lange Formate (bis Best-of-13 Sets im Finale), tägliche Nachmittags- und Abendsessions und das höchste Medieninteresse der gesamten Saison. In Deutschland verfolgten im Schnitt 2 Millionen Zuschauer das Finale auf Sport1.

Nach der WM folgt eine kurze Pause von etwa zwei Wochen, bevor die Tour mit den ersten Players-Championship-Events wieder startet. Diese Pause ist für Langzeitwetter die ideale Zeit, um den Kalender zu analysieren und die ersten Outright-Wetten auf Premier League und Matchplay zu platzieren, solange die Quoten noch offen und großzügig sind. Wettattraktivität: sehr hoch.

Februar bis Mai: Premier League

Die Premier League erstreckt sich über 16 Abende von Februar bis Juni. Prizefund: 1,25 Millionen Pfund. Das Ligaformat mit Unentschieden-Option und wöchentlichen Spieltagen macht die PL zum idealen Turnier für wiederkehrende Wetten – eine Struktur, die kein anderes Darts-Event bietet. Die Ligatabelle liefert laufend neue Datenpunkte, und die Form der Spieler kristallisiert sich Woche für Woche klarer heraus.

Parallel finden Players-Championship-Events statt – Floor-Turniere im Kurzformat, die weniger Medienaufmerksamkeit, aber oft besseren Value bieten, weil die Buchmacher ihre Ressourcen auf die Premier League konzentrieren. Wettattraktivität der PL: hoch. Wettattraktivität der Players Championships: mittel bis hoch (Value-Potenzial).

Juni bis Juli: Sommerphase und World Matchplay

Der Sommer gehört dem World Matchplay in Blackpool – dem zweitwichtigsten Major der Saison mit einem Prizefund von einer Million Pfund. Das reine Legs-Format ohne Sets erzeugt eine eigene Wettdynamik mit höherer Volatilität und präziseren Over/Under-Linien als bei der WM. Vor dem Matchplay finden European-Tour-Events in verschiedenen europäischen Städten statt, darunter regelmäßig auch deutsche Standorte wie Dortmund oder München.

Die Sommerphase bietet eine Kombination aus Major-Event und Floor-Turnieren, die den Kalender lückenlos füllt. Für Tipper ist sie besonders interessant, weil die Aufmerksamkeit des Mainstream-Publikums nach der WM nachlässt – und damit auch das Wettvolumen auf den Floor Events, was die Quoten ungenauer und den Value höher macht. Wettattraktivität Matchplay: sehr hoch. Wettattraktivität European Tour: mittel bis hoch.

August bis September: World Grand Prix und European Tour

Der World Grand Prix in Leicester wird im Double-In/Double-Out-Format gespielt – ein Sonderformat, das die Quoten verzerrt, weil viele Spieler mit dem erzwungenen Double-Start Probleme haben. Für Tipper ist das eine Anomalie: Spieler, die im normalen 501-Modus dominieren, kämpfen beim Grand Prix, während Finishing-Spezialisten plötzlich Value bieten. Parallel laufen weitere European-Tour-Stops. Wettattraktivität Grand Prix: hoch (Formatvorteil für informierte Tipper). Wettattraktivität European Tour: mittel.

Oktober bis November: Grand Slam und Saisonfinale

Der Grand Slam of Darts in Wolverhampton kombiniert Gruppenphase und Knockout – Prizefund: eine Million Pfund. Die Gruppenphase erzeugt eigene Wettmärkte (Qualifikation, Gruppensieg), die bei keinem anderen Turnier existieren. Die Mischung aus PDC-Spielern und gelegentlichen Vertretern anderer Organisationen sorgt für Paarungen, die der Buchmacher schwerer einschätzen kann als ein reines PDC-Feld.

Nach dem Grand Slam folgen die letzten Players-Championship-Events und die Tour-Finale-Woche. Die Herbstphase ist für Langzeitwetter besonders relevant, weil sich hier die Form für die anschließende WM abzeichnet – wer im November stark spielt, geht mit Momentum nach London. Die Outright-Quoten auf die WM bewegen sich in dieser Phase am stärksten. Wettattraktivität Grand Slam: hoch. Wettattraktivität Saisonfinale: mittel.

Dezember: WM-Beginn

Der Kreis schließt sich. Mitte Dezember beginnt die nächste WM, und die Outright-Märkte, die Monate zuvor geöffnet wurden, gehen in die heiße Phase. Für Langzeitwetter ist der Dezember die Erntezeit – die Quoten, die im September platziert wurden, werden jetzt abgerechnet. Wettattraktivität: sehr hoch.

Saisonphasen und ihre Wettlogik

Der Kalender lässt sich in drei strategische Phasen einteilen, die jeweils unterschiedliche Wettansätze begünstigen.

Die erste Phase – Januar bis Mai – ist die Phase der Ligawetten. Die Premier League bietet planbare, wöchentliche Wettgelegenheiten, und die parallelen Players Championships liefern Datenpunkte, die in die PL-Analyse einfließen. In dieser Phase funktionieren Night-by-Night-Wetten und Langzeitwetten auf die PL-Top-4 am besten.

Die zweite Phase – Juni bis September – ist die Major-Phase. Matchplay und Grand Prix sind die beiden Events, die den Kalender dominieren. Beide haben Sonderformate (Legs-only beim Matchplay, Double-In/Double-Out beim Grand Prix), die spezialisiertes Wissen belohnen. In dieser Phase sind formatspezifische Analysen der Schlüssel: Wer das Matchplay-Format versteht, findet Value in den Over/Under-Linien, weil das reine Legs-Format präzisere Berechnungen ermöglicht als das Set-Format der WM. Wer den Grand-Prix-Modus kennt, identifiziert Spieler, die vom Double-In profitieren – und andere, die daran scheitern.

Die dritte Phase – Oktober bis Dezember – ist die Outright-Phase. Grand Slam, Tour-Finale und WM folgen dicht aufeinander, und die Formkurven der Spieler werden in Echtzeit sichtbar. PDC Chief Executive Matt Porter betonte, dass Broadcasting die wichtigste Methode sei, den Sport zu verbreiten – und genau diese mediale Sichtbarkeit macht die Herbst-/Winterphase zum datenreichsten Abschnitt der Saison. Jedes Gruppenspiel beim Grand Slam, jede Players-Championship-Runde liefert TDA-Werte, Checkout-Quoten und 180er-Frequenzen, die direkt in die WM-Analyse einfließen. Wer die Ergebnisse aus Grand Slam und Tour-Finale als Frühindikator für die WM nutzt, hat bei den Outright-Quoten einen Vorsprung vor dem breiten Markt.

Fazit

Der PDC-Turnierkalender 2026 ist kein zufälliger Terminplan – er ist eine Struktur, die der informierte Tipper als Jahreskarte nutzen kann. 12 Monate, 40+ Events, über 25 Millionen Pfund Preisgelder: Die Saison bietet keine Pause, und jede Phase hat ihre eigene Wettlogik. Wer nur zur WM wettet, nutzt weniger als zehn Prozent des verfügbaren Kalenders.

Wer seinen Wettplan an den Kalender anpasst – Ligawetten im Frühjahr, Major-Analysen im Sommer, Outrights im Herbst –, maximiert seine Chancen über die gesamte Saison. Der Kalender ist das Werkzeug, die Strategie das Handwerk. Beides zusammen ergibt einen Ansatz, der Darts-Wetten von einem Gelegenheitsvergnügen in eine strukturierte Disziplin verwandelt.